KI-Assistenten verbinden (MCP)
Über das Model Context Protocol (MCP) arbeitet dein KI-Assistent direkt mit LIVCK. Du sagst zum Beispiel „Plan heute Nacht 2 bis 4 Uhr eine Wartung für alle Dienste mit Tag db und kündige sie an". Der Assistent bereitet die Wartung vor, zeigt dir Text, Zeiten und Empfänger und führt sie erst nach deiner Bestätigung aus.
Lesen ist auf allen Plänen enthalten. Schreiben gibt es ab Ab Team-Plan.
Was der Assistent kann
- Vorfälle: anlegen (immer erst als interner Entwurf), Text verbessern, veröffentlichen, Meldungen posten, auflösen, Postmortems schreiben
- Wartungen: planen, ankündigen, verschieben, starten, beenden, absagen
- Monitore: suchen, anlegen, ändern, pausieren und fortsetzen, taggen, Heartbeats und Zertifikate
- Diagnose: „Warum ist der Shop langsam?" mit Zustand, Fehlergründen, allen Standorten und Antwortzeiten in einem Schritt
- Statuspages, Rufbereitschaft, SLA, Audit-Log und Support-Tickets, je nach Umfang der Verbindung
Was er bewusst nicht kann: Abonnenten-Adressen sehen oder verwalten, Secrets lesen (Header, Passwörter, Kanal-Tokens; die Ping-URL eines Heartbeats sieht er nur einmal, direkt beim Anlegen), Mitglieder, Rollen und Abrechnung ändern, den Zugriffsschutz einer Statuspage ändern.
So schützt LIVCK dich vor Fehlern des Assistenten
- Erst Vorschau, dann Bestätigung. Alles, was Kunden erreicht, jemanden weckt, Alarme abschaltet oder etwas löscht, liefert zuerst nur eine Vorschau mit genauer Wirkung, also Empfängerzahl, Texten je Sprache und Zeiten. Ausgeführt wird erst mit
confirm_action, und dein Client fragt dich dabei immer. - Was du bestätigst, geht auch raus. Ändert jemand im Team den Text, nachdem du die Vorschau gesehen hast, führt LIVCK nichts aus. Der Assistent bekommt eine neue Vorschau und muss dich noch einmal fragen.
- Keine Doppelungen. Gibt es zum selben Problem schon einen offenen Vorfall, bekommt der Assistent diesen zurück statt einen zweiten anzulegen. „Mach den Text besser" korrigiert die bestehende Meldung, ohne neue Benachrichtigung.
- Nichts geht verloren. Jede Korrektur behält die vorige Fassung, sie lässt sich wiederherstellen.
- Alle Sprachen deiner Statuspages sind Pflicht. Fehlt zum Beispiel die englische Fassung, lehnt LIVCK den Aufruf mit genauem Hinweis ab.
- Zeiten ohne Rechenfehler. Der Assistent nennt eine Ortszeit, LIVCK rechnet Sommer- und Winterzeit selbst und zeigt jede Zeit mit Wochentag.
- Wiederholschutz. Bricht die Verbindung ab und der Client schickt denselben Aufruf noch einmal, passiert nichts doppelt.
Verbindung erstellen
Unter Einstellungen → Organisation → KI & MCP legst du eine Verbindung an:
- Client wählen. LIVCK schlägt den passenden Umfang und die Art der Freigabe vor.
- Rechte je Bereich: Kein Zugriff, Lesen, Schreiben oder Löschen. Die Vorlagen Nur lesen, Lesen & schreiben und Vollzugriff setzen alle Bereiche auf einmal. Eine Verbindung hat nie mehr Rechte als du selbst, und entzieht man dir eine Rolle, verliert die Verbindung sie beim nächsten Aufruf auch.
- Drei Schalter für die heiklen Wirkungen: Kunden benachrichtigen, Rufbereitschaft wecken, Alarme abschalten oder ändern.
- Umfang: Kern (rund 20 Werkzeuge, für lokale und kleine Modelle), Standard oder Vollständig.
- Freigabe: im Client bestätigen oder per Klick im Browser freigeben. Die Browser-Freigabe garantiert, dass ein Mensch zustimmt. Wähle sie für Clients, die von sich aus nicht nachfragen, und für lokale Modelle.
Danach siehst du den Token genau einmal. Er beginnt mit lvkm_ und funktioniert nur für MCP, nie für die normale API.
Token nie in Git
Lege den Token in die Umgebungsvariable LIVCK_MCP_TOKEN. Alle Anleitungen unten verweisen nur auf diese Variable, so kann die Konfiguration ins Repository.
export LIVCK_MCP_TOKEN=lvkm_...
Die Server-Adresse lautet:
https://mcp.livck.cloud/mcp
Einrichtung je Client
Claude Code
claude mcp add --transport http --scope user livck https://mcp.livck.cloud/mcp --header 'Authorization: Bearer ${LIVCK_MCP_TOKEN}'
Damit Claude Code nicht vor jedem Lesezugriff fragt, erlaube den Server in deinen Einstellungen. Bei Aktionen mit Wirkung nach außen fragt Claude Code trotzdem jedes Mal, auch im Auto-Modus.
{ "permissions": { "allow": ["mcp__livck"] } }
Cursor
In ~/.cursor/mcp.json:
{
"mcpServers": {
"livck": {
"url": "https://mcp.livck.cloud/mcp",
"headers": { "Authorization": "Bearer ${env:LIVCK_MCP_TOKEN}" }
}
}
}
VS Code (GitHub Copilot)
In .vscode/mcp.json. VS Code fragt den Token einmal ab und speichert ihn verschlüsselt:
{
"inputs": [{ "type": "promptString", "id": "livck-token", "description": "LIVCK MCP token", "password": true }],
"servers": {
"livck": {
"type": "http",
"url": "https://mcp.livck.cloud/mcp",
"headers": { "Authorization": "Bearer ${input:livck-token}" }
}
}
}
VS Code erlaubt höchstens 128 Werkzeuge je Anfrage über alle Server zusammen. Nutzt du daneben weitere MCP-Server, wähle den Umfang Standard.
OpenAI Codex
codex mcp add livck --url https://mcp.livck.cloud/mcp --bearer-token-env-var LIVCK_MCP_TOKEN
Gemini CLI
gemini mcp add -s user -t http -H 'Authorization: Bearer $LIVCK_MCP_TOKEN' livck https://mcp.livck.cloud/mcp
Cline, Goose, Zed und Claude Desktop
Die genaue Konfiguration für diese Clients zeigt dir der Dialog in der Konsole nach dem Erstellen der Verbindung. Bei Cline ist "type": "streamableHttp" wichtig, Claude Desktop braucht die Brücke mcp-remote.
claude.ai und ChatGPT
Beide Oberflächen verlangen eine Anmeldung per OAuth. Diese Anbindung folgt in einer späteren Version.
Lokale und selbst gehostete Modelle
LM Studio, Open WebUI, LibreChat und andere Clients mit lokalen Modellen funktionieren ebenfalls. Damit es zuverlässig klappt:
- Wähle den Umfang Kern und die Freigabe im Browser. Viele dieser Clients fragen von sich aus nicht nach.
- Stelle den Kontext auf mindestens 16.000 Tokens (Ollama startet mit 4.000, LM Studio mit 8.000).
- Schalte im Client das native Tool-Calling ein. Modelle ab etwa 8 Milliarden Parametern arbeiten damit verlässlich.
Kleine Modelle scheitern öfter an langen Abläufen. LIVCK sorgt dafür, dass sie dabei nichts kaputt machen können: Alles mit Wirkung nach außen braucht deine Freigabe.
Verbindung erneuern und widerrufen
In der Detailansicht einer Verbindung erzeugt Erneuern einen neuen Token mit demselben Umfang, der alte wird sofort ungültig. Widerrufen sperrt den Zugriff des Assistenten ab sofort. Eine Verbindung hört außerdem von selbst auf zu funktionieren, wenn die Person, die sie erstellt hat, die Organisation verlässt.