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Persönliche Benachrichtigungs-Einstellungen

Neben den Eskalationsrichtlinien deiner Organisation legst du für dich selbst fest, wann und über welche Kanäle du benachrichtigt werden möchtest. Diese Einstellungen gelten nur für dich und findest du unter Einstellungen > Benachrichtigungen.

Persönlich, nicht organisationsweit

Diese Einstellungen betreffen ausschließlich deine Benachrichtigungen. Wer bei einem Incident grundsätzlich alarmiert wird, steuern die Eskalationsrichtlinien deiner Organisation.

Ruhezeiten (Do-Not-Disturb)

Mit Ruhezeiten legst du ein wiederkehrendes Zeitfenster fest, in dem du nicht benachrichtigt werden möchtest -- zum Beispiel nachts.

Einrichtung:

  1. Gehe zu Einstellungen > Benachrichtigungen
  2. Aktiviere die Ruhezeiten
  3. Lege Start- und Endzeit fest (z.B. 22:00 bis 07:00)
  4. Wähle deine Zeitzone, damit die Zeiten korrekt ausgewertet werden
  5. Speichere

Fällt eine Benachrichtigung in dieses Zeitfenster, wird sie für dich unterdrückt. Kanäle für dein Team (z.B. Slack) und andere Empfänger bleiben davon unberührt.

Dringende Alarme durchlassen

Damit du kritische Ausfälle auch nachts nicht verpasst, kannst du festlegen, dass dringende Benachrichtigungen die Ruhezeiten umgehen. Ist diese Option aktiv, erreichen dich hoch-dringende Alarme trotz aktiver Ruhezeit -- weniger dringende werden weiterhin zurückgehalten.

Empfehlung

Lass dringende Alarme durchlaufen, wenn du in einer Bereitschaft (On-Call) bist. So bleibst du für echte Notfälle erreichbar, ohne bei jeder Kleinigkeit geweckt zu werden. Wann ein Incident als dringend gilt, steuerst du über Betriebszeiten (On-Call).

Benachrichtigungen pausieren

Brauchst du eine Auszeit -- etwa im Urlaub -- kannst du deine persönlichen Benachrichtigungen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt pausieren ("Pause bis …").

  1. Gehe zu Einstellungen > Benachrichtigungen
  2. Wähle bei Pause bis ein Datum und eine Uhrzeit
  3. Speichere

Bis zu diesem Zeitpunkt erhältst du keine persönlichen Benachrichtigungen mehr. Danach werden sie automatisch wieder aktiviert -- du musst nichts zurücksetzen.

Pause bewusst einsetzen

Solange die Pause aktiv ist, erreichen dich keine Benachrichtigungen -- auch keine dringenden. Stelle sicher, dass in dieser Zeit jemand anderes erreichbar ist.

Benachrichtigungsregeln

Benachrichtigungsregeln sind deine persönliche Benachrichtigungskette: Für jede Dringlichkeitsstufe legst du fest, über welche deiner persönlichen Kanäle du -- und in welcher Reihenfolge -- benachrichtigt wirst.

Es gibt zwei Stufen:

  • Hoch -- für dringende Incidents (z.B. während deiner Bereitschaft)
  • Niedrig -- für weniger dringende Incidents

Welche Stufe für einen Incident gilt, hängt von der Dringlichkeit des betroffenen Service ab -- siehe Betriebszeiten (On-Call).

Eine Kette aufbauen

Für jede Stufe fügst du eine geordnete Liste von Kanälen hinzu. Jeder Eintrag besteht aus:

  • Kanal -- einer deiner bestätigten Kontaktmethoden (E-Mail, SMS, WhatsApp oder Sprachanruf)
  • Verzögerung -- Minuten Wartezeit, bevor dieser Kanal ausgelöst wird (0 = sofort)

Die Kanäle werden nacheinander abgearbeitet. So staffelst du die Kette von leise nach laut:

ReihenfolgeKanalVerzögerung
1E-Mail0 Minuten
2SMS2 Minuten
3Sprachanruf5 Minuten

In diesem Beispiel bekommst du sofort eine E-Mail, nach 2 Minuten zusätzlich eine SMS und nach weiteren 3 Minuten (also 5 Minuten nach Beginn) einen Anruf.

Einrichtung:

  1. Gehe zu Einstellungen > Benachrichtigungen
  2. Wähle die Stufe Hoch oder Niedrig
  3. Füge über Regel hinzufügen deine Kanäle hinzu und setze pro Eintrag die Verzögerung
  4. Speichere -- die Stufen werden getrennt gespeichert

Nur bestätigte Kanäle

In den Regeln stehen nur bestätigte Kontaktmethoden zur Auswahl. Richte deine Kanäle zuerst unter Benachrichtigungskanäle ein und bestätige sie.

Persönlich vs. organisationsweit

Diese Kette ist deine persönliche Eskalation -- sie bestimmt, wie du erreicht wirst, sobald dich eine Eskalationsrichtlinie als Ziel benachrichtigt. Die Eskalationsrichtlinie regelt, wer im Team überhaupt und wann alarmiert wird.

Weiterführende Themen