Automatische Incident-Erkennung
LIVCK Cloud überwacht deine Services rund um die Uhr von mehreren Standorten weltweit. Fällt ein Service aus, erkennt LIVCK das automatisch und erstellt einen Incident.
So funktioniert die Erkennung
Ein Incident wird nicht beim ersten Fehler erstellt, sondern erst wenn die Mehrheit der Standorte den Fehler bestätigt. Das schützt vor Fehlalarmen, etwa bei einem kurzzeitigen Netzwerkproblem an einem einzelnen Standort.
Mehrheits-Regel
Bei drei konfigurierten Standorten müssen mindestens zwei den Fehler melden, bevor ein Incident entsteht. So werden vereinzelte Verbindungsprobleme herausgefiltert.
Ablauf:
- Ein oder mehrere Standorte erkennen, dass dein Service nicht erreichbar ist
- LIVCK wartet auf die Bestätigung durch die Mehrheit der Standorte
- Ist sie erreicht, wird automatisch ein Incident mit passendem Schweregrad erstellt
- Dein Team wird über die konfigurierten Kanäle benachrichtigt
Automatische Incidents erkennen
Automatisch erstellte Incidents tragen in der Liste das Label "Automatisch".
| Merkmal | Automatischer Incident | Manueller Incident |
|---|---|---|
| Erstellt durch | LIVCK Erkennung | Teammitglied |
| Kennzeichnung | Label "Automatisch" | Kein Label |
| Betroffene Services | Automatisch zugewiesen | Manuell gewählt |
| Bearbeitbar | Ja, vollständig | Ja, vollständig |
Automatische Auflösung
Ist dein Service wieder erreichbar und bestätigt die Mehrheit der Standorte eine erfolgreiche Prüfung, wird der Incident automatisch aufgelöst.
Manuelle Kontrolle bleibt erhalten
Auch bei automatischen Incidents kannst du jederzeit Status-Updates posten, den Schweregrad ändern oder manuell auflösen. Die Erkennung unterstützt dich -- sie ersetzt nicht deine Kontrolle.
Automatische Incidents bearbeiten
Genau wie manuelle Incidents:
- Status-Updates posten
- Schweregrad anpassen
- Betroffene Services hinzufügen oder entfernen
- Auf der Statuspage veröffentlichen oder verbergen
Zusammenspiel mit Eskalationsrichtlinien
Automatische Incidents lösen die Eskalationsrichtlinie des betroffenen Services aus:
- Incident wird automatisch erkannt und erstellt
- Die zugewiesene Eskalationsrichtlinie startet sofort
- Dein Team wird Schritt für Schritt benachrichtigt
- Ein Teammitglied kann die Eskalation bestätigen und übernehmen
Empfehlung
Kombiniere die automatische Erkennung mit einer Eskalationsrichtlinie. So wird dein Team sofort benachrichtigt -- auch nachts oder am Wochenende.
Schweregrad bei automatischen Incidents
Der Schweregrad wird automatisch aus den Monitoring-Ergebnissen gesetzt:
| Service-Status | Incident-Schweregrad |
|---|---|
| Down (nicht erreichbar) | Kritisch |
| Degraded (eingeschränkt) | Gering |
Du kannst ihn jederzeit manuell anpassen.
Häufige Fragen
Kann ich die automatische Erkennung deaktivieren? Ja, über die Incident-Richtlinien steuerst du, ob und wie automatische Incidents erstellt werden.
Werden automatische Incidents auf meiner Statuspage angezeigt? Das hängt von deinen Einstellungen ab -- du kannst festlegen, ob sie direkt veröffentlicht oder zunächst als Entwurf erstellt werden.
Was passiert bei einem kurzen Ausfall von wenigen Sekunden? Durch Mehrheits-Regel und Bestätigungsverfahren werden sehr kurze Aussetzer in der Regel nicht als Incident gemeldet.
Weiterführende Themen
- Incidents verstehen -- Grundlagen zu Incidents und Schweregraden
- Eskalationsrichtlinien -- Automatische Benachrichtigungen konfigurieren
- Monitoring-Standorte -- Mehr zu den verschiedenen Prüf-Standorten
- Incident-Richtlinien -- Erkennungseinstellungen anpassen