Zugriffskontrolle
Mit der Zugriffskontrolle legst du fest, wer deine Statuspage aufrufen darf -- von komplett offen bis streng eingeschränkt.
Die drei Zugangsarten
Öffentlich
Jeder kann die Statuspage ohne Anmeldung sehen; sie kann von Suchmaschinen indexiert werden.
Ideal für: externe Kunden, SaaS-Anbieter und öffentliche Infrastruktur-Dienste.
Empfehlung
Für die meisten Unternehmen ist eine öffentliche Statuspage die beste Wahl. Transparenz schafft Vertrauen und reduziert Support-Anfragen.
Passwortgeschützt
Besucher müssen ein gemeinsames Passwort eingeben. Alle nutzen dasselbe Passwort.
Ideal für: interne Statuspages, Beta-Kunden/Partner und Entwicklungs-/Staging-Umgebungen.
Passwort sicher teilen
Teile das Passwort nur über sichere Kanäle (z.B. Passwort-Manager) und ändere es regelmäßig -- besonders wenn ein Mitarbeiter geht.
E-Mail-Whitelist
Nur freigegebene E-Mail-Adressen können die Statuspage aufrufen; beim Zugriff verifizieren sie sich per E-Mail.
Ideal für: vertrauliche Kundenprojekte, Enterprise-Kunden mit hohen Sicherheitsanforderungen und interne Systeme.
So funktioniert die Verifizierung:
- Der Besucher gibt seine E-Mail-Adresse ein
- Steht sie auf der Whitelist, erhält er eine E-Mail mit Bestätigungslink
- Nach dem Klick wird die Statuspage freigeschaltet
- Die Sitzung bleibt eine bestimmte Zeit aktiv
Zugangsart konfigurieren
- Öffne die Statuspage und gehe in die Einstellungen
- Wechsle zum Tab Zugriffskontrolle
- Wähle die gewünschte Zugangsart und speichere
Sofortige Wirkung
Änderungen greifen sofort. Wechselst du von "Öffentlich" auf "Passwortgeschützt", müssen alle Besucher ab sofort das Passwort eingeben.
Passwort konfigurieren
Bei "Passwortgeschützt": Gib ein sicheres Passwort ein (mind. 8 Zeichen empfohlen), speichere und teile es mit den berechtigten Personen. Verwende eine Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen, kein anderswo genutztes Passwort, und ändere es regelmäßig.
E-Mail-Whitelist verwalten
- Hinzufügen: Gib eine oder mehrere E-Mail-Adressen im Whitelist-Bereich ein und bestätige. Die Personen können sich ab sofort verifizieren.
- Entfernen: Klicke auf das Entfernen-Symbol neben der Adresse. Die Person hat ab sofort keinen Zugang mehr.
Domains statt einzelner Adressen
Möchtest du vielen Personen aus derselben Firma Zugang geben, prüfe ob du eine ganze Domain freigeben kannst (z.B. @deinefirma.de).
Zugangsart wechseln
Du kannst die Zugangsart jederzeit ändern:
| Von | Nach | Was passiert |
|---|---|---|
| Öffentlich | Passwortgeschützt | Alle Besucher müssen ab sofort das Passwort eingeben |
| Öffentlich | E-Mail-Whitelist | Nur noch freigegebene E-Mails haben Zugang |
| Passwortgeschützt | Öffentlich | Alle können die Seite ohne Passwort sehen |
| Passwortgeschützt | E-Mail-Whitelist | Passwort wird deaktiviert, Whitelist greift |
| E-Mail-Whitelist | Öffentlich | Alle können die Seite ohne Verifizierung sehen |
| E-Mail-Whitelist | Passwortgeschützt | Whitelist wird deaktiviert, Passwort greift |
Bestehende Abonnenten
Schränkst du den Zugang ein, bleiben bestehende Abonnenten erhalten und erhalten weiter Benachrichtigungen per E-Mail -- die Statuspage selbst können sie aber nur noch mit der richtigen Berechtigung aufrufen.
Weiterführende Themen
- Statuspage erstellen -- Eine neue Statuspage anlegen und konfigurieren
- Die öffentliche Statuspage -- Was deine Kunden auf der Statuspage sehen
- Komponenten -- Statuspage-Inhalte mit Komponenten strukturieren
- Custom Domains -- Eigene Domain für deine Statuspage verwenden