Komponenten verwalten
Komponenten sind die Bausteine deiner Statuspage. Jede steht für einen Teil deiner Infrastruktur, den deine Kunden kennen -- z.B. "Website", "API" oder "E-Mail-System".
Was sind Komponenten?
Eine Komponente repräsentiert einen Dienst oder Bereich, dessen Status für deine Kunden relevant ist. Komponenten können:
- Mit einem überwachten Service verknüpft sein -- der Status wird automatisch aktualisiert.
- Manuell verwaltet werden -- du setzt den Status selbst.
Komponenten erstellen
- Öffne deine Statuspage und wechsle zum Bereich Komponenten.
- Klicke auf "Komponente hinzufügen".
- Gib einen Namen ein (z.B. "Website", "REST API", "Zahlungssystem").
- Optional: Verknüpfe die Komponente mit einem überwachten Service.
- Klicke auf "Speichern".
Tipp
Benenne Komponenten aus Kundensicht: "Website" statt "nginx-prod-cluster", "E-Mail" statt "smtp-relay-01".
Komponentengruppen
Bei vielen Komponenten kannst du sie in Gruppen organisieren -- sie erscheinen als aufklappbare Abschnitte.
- Klicke im Komponenten-Bereich auf "Gruppe erstellen".
- Gib einen Gruppennamen ein (z.B. "Kernservices", "Integrationen", "Infrastruktur").
- Füge Komponenten hinzu oder erstelle neue innerhalb der Gruppe.
Gruppen und Komponenten lassen sich per Drag & Drop sortieren. Die Reihenfolge auf der Statuspage entspricht der in den Einstellungen.
Komponenten-Status
Jede Komponente hat einen farblich dargestellten Status:
| Status | Farbe | Bedeutung |
|---|---|---|
| Betriebsbereit | Grün | Alles läuft normal |
| Eingeschränkt | Gelb | Leichte Beeinträchtigungen, der Dienst funktioniert aber grundsätzlich |
| Teilausfall | Orange | Teile des Dienstes sind nicht verfügbar |
| Großer Ausfall | Rot | Der Dienst ist komplett ausgefallen |
| In Wartung | Blau | Geplante Wartungsarbeiten laufen |
Verknüpfte vs. manuelle Komponenten
Verknüpfte Komponenten übernehmen den Status automatisch: Service erreichbar → Betriebsbereit, Probleme → entsprechender Status, Wartung → In Wartung. Das hält die Statuspage ohne manuelle Arbeit aktuell.
Gut zu wissen
Du kannst den Status einer verknüpften Komponente jederzeit manuell überschreiben. Mehr dazu unter Status überschreiben.
Manuelle Komponenten sind ideal für Dienste, die du nicht direkt überwachst -- Drittanbieter (Zahlungsanbieter, E-Mail-Provider), interne Tools oder Dienste mit eigenem Monitoring. Den Status setzt du selbst.
Komponenten bearbeiten und löschen
- Bearbeiten: Klicke auf eine Komponente, um Name, Verknüpfung oder Gruppe zu ändern.
- Löschen: Entferne nicht mehr benötigte Komponenten -- sie verschwinden sofort von der Statuspage.
Hinweis
Beim Löschen werden auch alle historischen Einträge der Komponente entfernt. Diese Aktion lässt sich nicht rückgängig machen.
Best Practices
- Kundenperspektive einnehmen -- Zeige nur kundenrelevante Dienste; interne Systeme gehören nicht auf die Statuspage.
- Logisch gruppieren -- Fasse Zusammengehöriges in Gruppen zusammen.
- Nicht zu viele Komponenten -- 5-10 sind übersichtlicher als 50.
- Verknüpfungen nutzen -- So bleibt die Statuspage automatisch aktuell.
Weiterführende Themen
- Statuspage erstellen -- Grundeinrichtung deiner Statuspage
- Die öffentliche Statuspage -- So sehen deine Kunden die Komponenten
- Services verwalten -- Services erstellen und überwachen
- Status überschreiben -- Status eines Services manuell setzen